Bürgerinitiative 2statt4


Wir sind eine unabhängige Initiative von Bürgern aus Eschersheim, Ginnheim und dem Frankfurter Berg, die sich im August 2001 zusammengefunden hat, um sich gegen den vierspurigen Ausbau der Main-Weser-Bahn zu wehren.

Wir befürchten, dass auf dieser Strecke nicht mehr nur vorrangig die Züge der S 6, Regional- und Fernbahnzüge fahren wie bisher, sondern dass die Strecke zu einer Hauptverkehrsachse für Güterzüge wird, die vor allem nachts dort verkehren sollen.

Dagegen wehren wir uns!!

Schützt das Niddatal!!

Keine Hauptverkehrsachse für Güterzüge durch den Frankfurter Grüngürtel!!


 

der Verkehr auf dieser Strecke

  Ist-Zustand Planzahlen der DB Bemerkung
S-Bahn-Züge 138 138  
Regionalzüge 122 116 minus 6 (-4,92 %)
Güterzüge 52 75 *) plus 23 (+44,23%)
Summe 312 329 plus 17



*) davon 33 in der Zeit zwischen 22:00 und 06:00 Uhr

Diese Zahlen sprechen für sich. Der S-Bahn-Verkehr bleibt unverändert, der Regionalverkehr nimmt sogar leicht ab. Dafür soll der Güterverkehr deutlich erhöht werden. Deshalb sind wir der Meinung, daß für den Ausbau diese zweckgebundenen Steuergelder nicht verwendet werden dürfen.
Für die S6 wird sich nichts ändern. Die Fahrzeiten bleiben gleich, die Taktfrequenz ebenso. Die bisherigen Eng- und Zeitpufferstellen, z.B. am Frankfurter Berg, werden nach Bad Vilbel verlagert. Die Engstelle bei der Einfahrt in den Tunnel zum Hauptbahnhof wird nicht behoben.
Die Bauzeit der gesamten Strecke (zwischen Bad Vilbel und Frankfurt West) ist auf mindestens vier Jahre geplant, die Bauarbeiten werden auch in der Nacht und am Wochenende stattfinden und mit erheblicher Lärmbelästigung verbunden sein.