Auswirkungen von Lärm

Lärmminderungspläne


Verspätungen von Bahnen - aus der Presse

Seitens der Bahn wird der geplante 4-spurige Ausbau der Trasse durch das Niddatal immer damit begründet, daß die Verspätungen der S6, die die Güter- und Personenzüge durchlassen müssen, reduziert werden sollen.

Dabei werden vier Dinge gerne verschwiegen:

1. Die Engpässe bei Bad Vilbel und bei der Einfahrt in den Hauptbahnhof-Tunnel werden nicht beseitigt.

2. Der weitere Ausbau der S-Bahnstrecke nach Friedberg ist noch nicht einmal planerisch berücksichtigt.

3. Die meisten Verspätungen sind bedingt durch technische Probleme und durch menschliche Faktoren, auf die die Bahn keinen Einfluß hat.

4. Durch die neue geplante Haltestelle in Ginnheim wird sich die Gesamtfahrzeit sogar verlängern.


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vom 28.09.2001

Signale zeigten plötzlich Rot

S-Bahnen standen im Stau wegen eines defekten Relais

Ein schadhaftes Relais im S-Bahn-Stellwerk am Hauptbahnhof hat gestern Morgen den Berufsverkehr in der ganzen Region erheblich beeinträchtigt. Einzelne Züge fuhren dem Fahrplan bis zu einer halben Stunde hinterher oder mussten etliche Stationen vor dem Ziel umkehren. Tausende Pendler kamen zu spät zur Arbeit.

Gegen 6.30 Uhr hatten nach Angaben von Bahnsprecher Hartmut Lange im Hauptbahnhof die Signale der beiden stadtauswärts führenden Gleise 104 und 103 plötzlich "Rot" angezeigt. Für einige Zeit war der Bahnverkehr in Richtung Flughafen, Wetterau, Taunus und Limburg völlig blockiert.

Als Techniker ein defektes Relais in dem unterirdischen Stellwerk ausgemacht hatten, wurde der Betrieb mit einem Notprogramm auf einem Gleis wieder aufgenommen. Die S-Bahnen konnten das "Rot" zeigende Signal zwar überfahren, aus Sicherheitsgründen durften die Züge bis zum darauf folgenden Signal aber höchstens Tempo 40 fahren. Insbesondere auf den Linien 3, 4, 5 und 6 kam es vor der Galluswarte zu erheblichen Staus.

Nach Darstellung Langes war es den Technikern gegen 8.30 Uhr gelungen, das Relais zu reparieren. Bis dahin waren bereits 100 Züge von der Störung betroffen, 25 davon mussten bereits vor dem eigentlichen Ziel anhalten. So stoppte die Leitstelle die S 3 und S 4 mit Ziel Darmstadt zum Teil bereits in Frankfurt-Süd, die S 8 nach Mainz endete in Kelsterbach.

Nach Angaben der Bahn normalisierte sich der Betrieb gegen 12 Uhr. gang

Frankfurter Neue Presse vom 19.08.2001

Bahn-Leitzentrale: Der Kampf um die Minuten

Frankfurt. Reiner Losekammp hat ein tierisches Problem. Eine Schwanenfamilie ist auf die Gleise der linken Rheinstrecke vor Brühl gelaufen. Fünf Züge können deshalb schon seit mehreren Minuten nicht weiterfahren. Auf dem Monitor vor Losekammp in der Leitzentrale der Bahn in Frankfurt rückt die rote Linie, die die Fahrtzeit der Züge anzeigt, immer weiter von der grünen Soll-Linie ab. Mit jeder Minute klettern die kleinen roten Verspätungszahlen um eine Ziffer nach oben. Langsam wird es für einige der Reisenden knapp, ihren Anschluss zu bekommen. Reiner Losekammp muss eingreifen.

Seine Aufgabe ist es, den Schaden für die Kunden bei Verspätungen der Bahn möglichst gering zu halten. Das kann ein Stressjob sein. Bis zur Rettung des Schwans lässt der Bahner Züge, die gerade in Köln losfahren wollen, stoppen, um sie von dort aus eventuell auf eine andere Strecke umzuleiten. Er telefoniert mit Lokführern und verschickt Mitteilungen per Computer. Wenn Losekammp in dem weitläufigen Raum auf dem Gelände der früheren Adler-Werke im Gallusviertel entscheidet, dass ein Zug umgeleitet wird oder ein Anschlusszug zehn Minuten wartet, müssen ihm Lokführer und Bahner in Stellwerken in der ganzen Republik gehorchen.

Denn ärgerlicher noch als die Verspätung ist für so manchen Bahnkunden, wenn ihm der nächste Zug vor der Nase wegfährt. Und das weiß die Bahn. 97 Prozent aller Anschlüsse werden im Fernverkehr nach Angaben des Unternehmens erreicht. „Wir warten, so weit das möglich ist“, sagt Losekammps Chef Manfred Wagner, der der „Zentralen Transportleitung Personenverkehr“ vorsteht. Doch die Tücken liegen im Detail. Wartet ein Zug, zieht das bei mehr als 3800 Anschlüssen pro Tag einen Rattenschwanz an Problemen hinter sich her. „Über jede Minute wird deshalb zentral entschieden“, erläutert Wagner. Früher hätten die Bahnhöfe selbst bestimmt, welcher Zug wartet. Aber da habe jeder nur zu seinen Gunsten entschieden. „Nach dem Motto, Hauptsache, ich habe die Leute von meinem Bahnhof weg.“

1996 wurden die Leitzentralen der Bundes- und Reichsbahn in Frankfurt zusammengelegt. Heutzutage fließen hier täglich die Daten von 1500 Fernreise- und 2000 Güterzügen zusammen. In jedem Bundesland sitzt ein Informationsmanager, der Verspätungen an die Zentrale weitergibt, damit Durchsagen klappen. 3 bis 4 Prozent der kalkulierten Fahrzeit sind als Zeitpuffer eingeplant. Doch oft reicht das nicht aus: Schlechtes Wetter, Großbaustellen, technische Probleme und 1000 Selbstmörder im Jahr – die Gründe für Verspätungen sind vielfältig. Ein Problem ist auch der überlastete Frankfurter Hauptbahnhof. „Da sehen sie es“, sagt Losekammp und zeigt auf ein schwarzes Monitorbild, das von bunten Linien wild durchkreuzt wird. Für jede grellgrüne Linie musste ein anderer Zug warten, die dunkelgrünen waren problemlose Anschlüsse. Jede gelbe Linie ist jedoch ein verpasster – und damit ein Problem für das Bahnimage.

Seit Jahren versucht Europas größtes Verkehrsunternehmen, gegen das öffentliche Bild der Bummelbahn anzukämpfen. Nur jeder zehnte Zug ist nach Bahnangaben fünf Minuten oder mehr verspätet – im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln sei das ein Spitzenwert. Bahnchef Hartmut Mehdorn ließ die Verspätungstafeln seines Vorgängers in den großen Bahnhöfen zwar kurz nach seinem Amtsantritt wieder abbauen. Der tägliche Kampf gegen die Minuten aber geht weiter.

Im Notfall können Losekammp und seine Kollegen Sonderzüge in die ganze Republik entsenden oder sogar Passagiere in einen Flieger setzen lassen. Bei den Zügen vor Brühl ist nichts dergleichen nötig. Nach 40 Minuten sind die Schwäne von den Gleisen. Die Fahrt geht weiter, allerdings sind die roten Linien mittlerweile weit von den grünen Soll-Linien entfernt.


Frankfurter Neue Presse vom 05.09.2001

Kein Weiterkommen mit der Bahn

Frankfurt. Mehrere tausend Benutzer der S-Bahn trafen am Dienstagvormittag zu spät an ihrem Fahrtziel ein, weil sämtliche S-Bahnen Verspätungen von bis zu 25 Minuten hatten. Besonders betroffen waren die S-Bahn-Linien drei, vier und fünf. Die stadtauswärts fahrenden Züge konnten auf diesen Linien in der Zeit von 9.15 bis 12.15 Uhr die Stationen Galluswarte, Messe und Westbahnhof nicht anfahren. Auf der Strecke hatten sich die Oberleitungen gesenkt, weil kurz vor der Station Rödelheim zwischen einem Mast und der spannungsführenden Leitung ein Isolator gebrochen war. Während der Reparaturarbeiten wurden die stadtauswärts über Rödelheim fahrenden S-Bahnen umgeleitet. Dadurch verspäteten sich auch die anderen S-Bahn-Züge. (tbw)



Frankfurter Neue Presse vom 26.09.2001

Züge blockieren S-Bahn-Gleise
Von Gernot Gottwals

Niederrad. Verspätungen der S-Bahn sind am Bahnhof Niederrad schon so geläufig, dass sie von vielen Fahrgästen kaum noch wahrgenommen werden. Es sei denn, sie übersteigen fünf Minuten, was durchaus vorkommt. Meistens sind kleinere Störfälle die Ursache, etwa ein Ast auf der Oberleitung oder eine Weiche, die nicht richtig einrasten will.

Eine weitere Ursache haben jetzt Mitglieder des Ortsbeirats 5 (Niederrad, Sachsenhausen und Oberrad) beobachtet: Fernzüge, die seit einiger Zeit im Raum Niederrad ausgewiesene S-Bahntrassen benutzen und so für Verspätungen von bis zu 15 Minuten sorgen, da ihnen die S-Bahnen Vorfahrt gewähren müssen. Damit nicht genug: Weil einige dieser Züge mit Diesel betrieben werden und in den unterirdischen Regionalbahnhof der Fraport einfahren, mehren sich dort die Klagen über Dunstschwaden, die den Wartenden an den Bahnsteigen in den Augen brennen.

Deshalb verabschiedete der Ortsbeirat eine Anfrage der CDU, in der er wissen will, ob der Magistrat davon Kenntnis hat und ob es zulässig ist, Fernzüge über die S-Bahn-Trasse zu führen. Wie Antragsteller Heiko Henning feststellt, handelt es sich vor allem um Fernzüge aus Saarbrücken, die über den Frankfurter Hauptbahnhof zum Fraport Regionalbahnhof fahren und dabei an Niederrad vorbeikommen. Außerdem soll der Magistrat erklären, ob Dieselabgase im Tiefbahnhof erlaubt sind sind und ob er den Ausstoß unterbinden oder eine Nachrüstung mit Ventilatoren veranlassen kann.

Dass manchmal Fernzüge über Niederräder S-Bahn-Strecken geführt werden und entsprechenden Vorrang haben, räumt die Deutsche Bahn AG durchaus ein. „Das geschieht aus betriebstechnischen Gründen, um die Verspätungen von Fernzügen zu minimieren“, erklärt Gelfo Kröger, Pressesprecher bei der Deutschen Bahn.

Aber ein solcher Fall ereigne sich nur wenige Male im Jahr, und die Bahn sei bemüht, die Behinderungen für den Nahverkehr so gering wie möglich zu halten. „Es gibt aber keine Regelung, die besagt, dass Fernzüge nicht mit Vorrang über S-Bahntrassen fahren dürfen. Und so lange das aus betriebstechnischen Gründen geschieht, dürfte auch niemand etwas dagegen haben“, erklärt Kröger weiter.

Das sieht Peter Vollmer, Pressesprecher des Rhein- Main-Verkehrsverbundes (RMV), etwas anders: „Es gibt schon eine Absprache mit der Bahn AG, dass S-Bahn-Züge auf den entsprechenden Trassen Vorfahrt haben.“ Gegen ein paar betriebstechnische Ausnahmefälle im Jahr könne allerdings niemand etwas sagen. „So bald das aber häufiger vorkommt, müssten wir uns mit der Bahn AG nochmals abstimmen.“

Im übrigen sei eine Neuordnung des Streckennnetzes zwischen Hauptbahnhof und Flughafen durch das Projekt Frankfurt 2010 dringend erforderlich.

Das bestätigt auch Gunnar Milberg, Leiter des Hauptamtes. Ob in Frankfurt 2010 ein zweigleisiger Ausbau zwischen Hauptbahnhof und Flughafen vorgesehen ist, könne er noch nicht sagen. Ein solcher Ausbau sei in jedem Fall für die Strecke Frankfurt-Friedberg geplant, da auch dort die S-Bahn öfters den Fernzügen Vorfahrt gewähren muss. „Aber diese Vorfahrtsregelung besteht bundesweit, deshalb können städtische Behörden auch keinen Einfluss darauf nehmen.“

Milbradt sicherte zu, die Dieselemmissionen im Fraport-Bahnhof würden durch die zuständigen Fachämter überprüft. In diesem Punkt ist sich die Bahn AG sicher: „Moderne Dieseltriebwagen bleiben unter den vorgeschriebenen Grenzwerten und der Bahntunnel wird von außen genügend belüftet“, erklärt Kröger.



Frankfurter Neue Presse vom 28.09.2001
100 S-Bahnen verspätet

Frankfurt. Etwa 100 S-Bahn-Züge sind am Donnerstagmorgen wegen einer technischen Störung am Hauptbahnhof verspätet gefahren oder sogar ausgefallen. Auf einem der beiden S-Bahn-Gleise in Richtung Westen habe wegen eines kaputten Relais zwei Stunden lang ein Haltesignal geleuchtet, teilte die Deutsche Bahn AG mit. Der gesamte Verkehr habe sich deshalb auf das zweite Gleis konzentriert. 25 Züge seien nicht gefahren, der Rest habe sich im Durchschnitt um 20 Minuten verspätet.





vom 14.11.2001

Schienenbruch im Tunnel legt Verkehr lahm

Ein Schienenbruch im S-Bahn-Tunnel zwischen Konstablerwache und Ostendstraße hat gestern zu Störungen im S-Bahn-Verkehr geführt. Um 10.43 Uhr war aus bislang ungeklärter Ursache der in Richtung Südbahnhof führende Schienenstrang gebrochen. Der komplette S-Bahn-Betrieb musste über das eine verbleibende Gleis geführt werden. Dadurch stauten sich viele Züge. Gegen 12.05 Uhr stand nach Darstellung von Bahnsprecher Gelfo Kröger das zweite Gleis wieder zur Verfügung. Die Verspätungen zogen sich jedoch noch bis in den Nachmittag hin. Nach Angaben des Bahn-Sprechers waren insgesamt 78 S-Bahnen bis zu 30 Minuten verspätet, 23 Züge fielen ganz aus. gang


vom 07.12.2001

S-Bahn

Drachen in der Oberleitung legte den Verkehr lahm

Durch einen Kunstoffdrachen, der sich im Niddatal - zwischen der Autobahnbrücke und der Rosa-Luxemburg-Straße - in der Oberleitung verfangen hatte, ist der Bahnbetrieb auf der Main-Weser-Strecke am Donnerstag nahezu acht Stunden lang erheblich beeinträchtigt worden.

Eine leere S-Bahn, die für die erste Fahrt in Groß-Karben bereitgestellt werden sollte, verfing sich um 5 Uhr morgens mit dem Stromabnehmer in dem Fluggerät, worauf es nach Aussage von Bahnsprecher Gelfo Kröger "einen heftigen Kurzschluss" gab. Dadurch habe sich der Fahrdraht auf einer Länge von einem Kilometer "abgesenkt". Während der Reparaturarbeiten mit zwei Turmtriebwagen, die bis kurz vor 13 Uhr dauerten, konnte die Strecke Westbahnhof - Eschersheim nur eingleisig befahren werden.

Der Engpass führte bei 81 Personenzügen zu Verspätungen von durchschnittlich knapp 25 Minuten. 34 Züge, darunter 31 der S 6, wurden ganz gestrichen, 41 konnten nur eingeschränkt verkehren. Darunter waren 32 S-Bahnen, die von Friedberg nicht bis zur Endstation in Darmstadt durchfuhren, sondern bereits in der Halle des Hauptbahnhofs endeten. Dort mussten Fahrgäste mit anderen Zielen zum Tiefbahnsteig wechseln. Die Interregios wurden über Hanau umgeleitet. habe



vom 11.12.2001

Hauptwache

Tödlicher Unfall auf den S-Bahn-Gleisen

In der S-Bahnstation Hauptwache hat sich am Montagmittag ein tödlicher Unfall ereignet.

Gegen 13.10, als der Bahnsteig voll mit Menschen war, stürzte ein 43-Jähriger aus Offenbach über die Kante und wurde von einem Zug der S 4 erfasst, der nach Langen unterwegs war.

Der Fahrer hatte vergeblich eine Notbremsung eingeleitet. Laut Polizeisprecher Jürgen Linker konnte die Unfallursache noch nicht geklärt werden.

Nach dem Unfall wurden beide S-Bahngleise gesperrt. Gegen 13.45 Uhr konnte der Verkehr über ein Gleis in beiden Richtungen abgewickelt werden. Gegen 15 Uhr stand auch das zweite Gleis wieder zur Verfügung. Bahnsprecher Hartmut Lange berichtete, die Störung habe rund 70 Züge betroffen mit Verspätungen bis zu 40 Minuten. habe


vom 12.12.2001

Warten auf das Ersatzteil

S-Bahn: Schaden an der Emser Brücke sorgt für Verspätungen

Auf den S-Bahn-Linien S3, S4, S5 und S6 müssen Pendler mindestens während der kommenden zwei Wochen mit Behinderungen rechnen. Grund ist ein Schaden an einem Lager an der Emser Brücke.

Wegen des Defektes musste am Dienstag ein Gleis gesperrt werden. In der Folge kam es zu erheblichen Verspätungen.

Nach Angaben von Bahn-Sprecher Hartmut Lange war am frühen Montagabend bei einer Routinekontrolle der Emser Brücke zwischen den Stationen Galluswarte und Messe ein Defekt an den Rollen eines Widerlagers entdeckt worden. Als Sofortmaßnahme wurde nach Darstellung Langes daraufhin für die schadhafte Stelle eine so genannte Langsamfahrstrecke eingerichtet. Mit Tagesanbruch habe man mit der behelfsmäßigen Reparatur des Widerlagers begonnen. Die Arbeiten dauerten bis gegen 16.30 Uhr an.

Da es für das Widerlager keine Ersatzteile aus dem Regal gibt, muss die Bahn die entsprechenden Teile erst anfertigen lassen, sagte Lange am Dienstag bereits Behinderungen für die nächsten Tage und Wochen voraus: "Wir rechnen mit mindestens zwei Wochen Lieferzeit." Bis zum Einbau der neuen Teile werde die Langsamfahrstrecke aufrecht erhalten und die Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer begrenzt.

Nach der Ursache des Defekts wird noch geforscht, sagte der Bahn-Sprecher. Die Techniker stünden vor einem Rätsel. Lange betonte, dass der jetzige Schaden nicht an jener Brücke aufgetreten ist, die vor rund drei Jahren für den Bau der neuen S-Bahn-Station Messe verschoben worden war: "Das war nicht die Emser Brücke, sondern die Messebrücke."

Am Dienstag war der S-Bahnverkehr auf der Strecke völlig aus den Fugen geraten. Rund 200 Züge fuhren Verspätungen von rund 1000 Minuten ein. Die S 5 endete bereits in Rödelheim, die S 6 wurde in den oberirdischen Teil des Hauptbahnhofs geleitet und konnte Frankfurt-West und Galluswarte nicht anfahren. gang


Frankfurter Neue Presse vom 06.02.2002
Tasche legt S-Bahnen lahm: Tausende zu spät

Frankfurt. Wegen einer verdächtigen herrenlosen Laptop-Tasche haben am Dienstagmorgen 45 Minuten lang alle S-Bahnen in Frankfurt stillgestanden. Nach Angaben der Bahn waren rund 100 Züge betroffen. Eine Streife der Bahnschutz-Gesellschaft hatte die Tasche am S-Bahngleis des Hauptbahnhofes entdeckt und den Bundesgrenzschutz (BGS) alarmiert. Der sperrte den S-Bahnhof zwischen 9.02 und 9.46 Uhr komplett ab. Die Sperrung sorgte dafür, dass sich im gesamten Streckennetz die Züge stauten, sagte ein BGS-Sprecher. Tausende von Pendlern kamen zu spät zur Arbeit. Spezialisten des Grenzschutzes untersuchten die Tasche, fanden aber keinen gefährlichen Gegenstand. Danach wurde die Sperrung wieder aufgehoben. Zum Ausmaß der Verspätungen konnte die Bahn zunächst keine Angaben machen. Erst gegen 11 Uhr normalisierte sich der S-Bahn-Verkehr wieder. Die Tasche war einer Spanierin gestohlen worden.


vom 06.02.2002

Hauptbahnhof

Bombenalarm lähmt S-Bahn-Verkehr

Ein verdächtiger Fund hat am Dienstagmorgen den S-Bahn-Verkehr im Citytunnel lahm gelegt. Die Züge rollten erst wieder, nachdem Sprengstoff-Experten des Bundesgrenzschutzes (BGS) die schwarze Aktentasche aus Kunstleder untersucht und Entwarnung gegeben hatten: Drinnen waren Papiere und Dokumente.

Der Alarm wurde von Beamten der Bahnschutzgesellschaft ausgelöst, denen die Tasche gegen 9 Uhr an Gleis 101 der S-Bahn-Station Hauptbahnhof aufgefallen war. Der Grenzschutz forderte die Fahrgäste auf, die Tiefebene zu verlassen - die Betriebsleitstelle stellte die Signale auf Rot und stoppte den Zugverkehr aus beiden Richtungen. Das Rätselraten um die Tasche dauerte bis 10.30 Uhr - dann erschien eine 75-jährige spanische Touristin auf der BGS-Dienststelle und zeigte den Diebstahl des Handgepäcks an. Die Tasche sei ihr auf dem Querbahnsteig der Haupthalle abhanden gekommen, als sie sich am Servicepoint nach einer Zugverbindung erkundigt habe. Mit Ausnahme von 30 Euro war der Inhalt noch komplett.

Die Zwangspause hat den S-Bahn-Verkehr erheblich behindert. Bahnsprecher Hartmut Lange berichtete, von der Unterbrechung seien 40 S-Bahnen unmittelbar und weitere 70 mittelbar betroffen gewesen. Man habe den Verkehr "gebrochen" und die aus Westen kommenden Linien in die Hauptbahnhofshalle umgeleitet. Aus Richtung Osten wurden die Züge im Südbahnhof oder an der Konstablerwache angehalten. Die Bahnen seien erst gegen 12 Uhr wieder nach Plan gefahren. habe





Frankfurter Neue Presse vom 13.02.2002

S-Bahn rast in eine Schafherde: Verspätungen

Frankfurt. Rund eine Stunde lang musste gestern die S-Bahn-Linie 6 nach Groß-Karben gesperrt werden, nachdem ein S-Bahn-Zug um 9.50 Uhr nördlich der Haltestelle Frankfurter Berg in eine Schafherde gerast war. Diese hatte sich nach Angaben von Bahnsprecher Hartmut Lange auf die Gleise verirrt. Drei Tiere konnten vor dem herannahenden Zug nicht mehr flüchten, sie wurden von ihm erfasst und verendeten. Laut Lange hatte sich der Fahrdienstleiter deshalb entschlossen, die Strecke zu sperren. 18 Züge der Linie S 6 hatten deshalb insgesamt 360 Minuten Verspätung. Acht S-BahnZüge mussten auf Teilstrecken ausfallen, weil sie nur bis Bad Vilbel beziehungsweise bis zur Haltestelle Frankfurter Berg fahren konnten und sie von dort wieder zurück fahren mussten. Ab 10.50 Uhr verkehrten die Züge wieder planmäßig.(bit)



vom 13.03.2002

Taunusanlage

Feuer im 1.-Klasse-Abteil einer S-Bahn



Im Erste-Klasse-Abteil einer S-Bahn der Linie 6 ist am Montagabend ein Feuer ausgebrochen.

Gegen 21.15 Uhr loderten bei einem Halt in der Taunusanlage Zeitungen auf, die auf einem Sitz lagen. Die Polizei geht davon aus, dass der Brand von einem etwa 30 Jahre alten Mann gelegt wurde, der kurz nach dem Entdecken des Brandes ausgestiegen ist.

Der Zugführer konnte die Flammen mit einem Feuerlöscher ersticken. Die Bahn fuhr dann ohne Halt bis zum Abstellplatz am Südbahnhof durch.

In der gleichen Fahrtrichtung hatten wegen des Vorfalls vier weitere Züge insgesamt 36 Minuten Verspätung, teilte die Bahn mit. habe


vom 25.04.2002

Verspätung

S6 aus Friedberg in Ginnheim blockiert

Ein 30 Jahre alter Mann hat sich am Dienstagabend in Ginnheim vor eine S-Bahn geworfen und ist getötet worden. Nach dem Freitod des Mannes entstanden erhebliche Behinderungen auf der viel befahrenen Strecke. Nach Angaben des Bundesgrenzschutzes stand die S-Bahn der Linie S 6 aus Friedberg, vor die sich der 30-Jährige geworfen hatte, wegen der Ermittlungen von 19.34 bis 20.40 Uhr an der Unglücksstelle. Die Fahrgäste mussten gut eine Stunde ausharren, ehe die Bahn zum Westbahnhof weiterfuhr.

Da das Gleis blockiert war, fuhren 21 Züge Verspätungen ein. Vier S-Bahnverbindungen fielen aus. Außerdem wurden sieben Reisezüge umgeleitet. vo



Frankfurter Neue Presse vom 03.05.2002

Mann sprang vor die Bahn: Tausende kamen zu spät

Frankfurt. Mit einem Sprung vor einen einfahrenden Zug der S6 Richtung Friedberg hat sich am Donnerstag um kurz vor 10 Uhr ein 27 Jahre alter Deutscher am Lokalbahnhof in Sachsenhausen das Leben genommen. Der Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Während der Bergungsarbeiten, für die der Waggon angehoben werden musste, kam es zu einem Verkehrschaos. Tausende kamen zu spät zu ihren Terminen. Die Wartenden wurden durch Lautsprecherdurchsagen informiert. Betroffen waren 42 Züge der Linien S2 bis S6. Vier Verbindungen fielen komplett aus, 22 Züge konnten nicht alle planmäßigen Stationen anfahren. Die Bahn gab die Gesamtverspätung mit 300 Minuten an. Erst um 11 Uhr, nach Abschluss der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, wurde das betroffene Gleis wieder freigegeben. Gegen Mittag fuhren die Züge wieder planmäßig. Warum sich der Mann das Leben nahm, ist nicht bekannt.



vom 03.05.2002

Lokalbahnhof

Drogensüchtiger ließ sich von S-Bahn überrollen

In der S-Bahn-Station Lokalbahnhof hat sich ein 27-Jähriger am Donnerstagmorgen das Leben genommen. Der Mann, der Polizei als Konsument harter Drogen bekannt, sprang gegen 10 Uhr kopfüber auf das in Richtung Innenstadt führende Gleis, auf dem er von einem einfahrenden Zug der S 6 überrollt wurde.

Während der Ermittlungen des Grenzschutzes stand zwischen Ostendstraße und Lokalbahnhof dem S-Bahn-Betrieb nur ein Gleis zur Verfügung. Laut Bahnsprecher Gelfo Kröger waren vom Notfahrplan bis 11 Uhr 76 Züge betroffen. habe


vom 04.05.2002
Verspätungen
Wildsau stirbt unter S-Bahn

LANGEN. Freitag, 5 Uhr, S 3 /S 4-Bahn-Hauptroute Frankfurt-Darmstadt zwischen Dreieich-Buchschlag und Langen (Kreis Offenbach): Der Lokführer eines Zuges der Linie S 4 hört einen dumpfen Schlag und leitet eine Vollbremsung ein, "denn ich hätte ja einen Menschen überfahren können". Die Strecke wird in beiden Richtungen gesperrt, sechs S-Bahnen fahren deshalb insgesamt 76 Minuten Verspätung ein, eine Bahn fällt total aus.

Suchtrupps finden in Höhe des Bahnhofs Langen auf der Böschung das Opfer: den Kadaver einer Wildsau. Das Tier war - Borstenreste an der Lok-Unterseite belegen es - beim Überqueren der Geleise vom Zug erfasst und getötet worden. peh


vom 07.06.2002

Bahnübergang

S 4-Zug erfasst und tötet Mofafahrer



ESCHBORN. Ein 55 Jahre alter Mann ist am Mittwochabend von einer S-Bahn erfasst und getötet worden. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag mitteilte, war der Mann mit seinem Fahrrad mit Hilfsmotor auf einem Feldweg im Eschborner Stadtteil Niederhöchstadt (Main-Taunus-Kreis) unterwegs. Beim Versuch, den Bahnübergang zu überqueren, sei er von dem S 4-Zug erfasst worden, der in Richtung Kronberg unterwegs war. Die Frau im Führerstand der S-Bahn habe noch die Notbremse betätigt, den Unfall jedoch nicht mehr verhindern können.

Nach Auskunft der Bundesgrenzinspektion Frankfurt ist der Übergang mit einem Andreaskreuz und einem roten Signallicht gesichert, das ordnungsgemäß funktioniert habe. Der Mann habe offenbar die optische Warnung missachtet. Der 55-Jährige war laut Polizei auf der Stelle tot.

Nach Angaben der Bahn blieb die Strecke von Niederhöchstadt nach Kronberg für etwa zwei Stunden gesperrt. Dadurch fielen einige Züge aus, andere verspäteten sich - für sie war in Niederhöchstadt Endstation. Von dort konnten die Passagiere nach Angaben der Bahn mit Sonderbussen nach Kronberg weiterfahren. kkü


vom 20.08.2002

Rodgau-Express

Bauleiter vergisst Meldung: Zugverkehr lahm gelegt



RODGAU. Vergeblich warteten am Montagfrüh Hunderte von Fahrgästen auf den Bahnhöfen in Rödermark, Rodgau und Obertshausen (Kreis Offenbach) auf die Züge des so genannten Rodgau-Express' nach Offenbach. Fünf Stunden lang ging nichts; auch kein Ersatzverkehr. Die Fahrgäste mussten sich selbst zurechtfinden.

Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte, hatte eine Firma während des ganzen Wochenendes bis zum frühen Montagmorgen Bauarbeiten auf der künftigen S-Bahn-Strecke ausgeführt. Nach dem Abschluss der Arbeiten gegen 4.40 Uhr hatte es der Bauleiter versäumt, die Bahn davon zu unterrichten, dass die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben ist.

Der Bahn gelang es erst nach 7 Uhr, den Verantwortlichen telefonisch zu erreichen. Bis die Züge wieder nach Fahrplan rollten, wurde es 10 Uhr. hf


Frankfurter Neue Presse vom 22.08.2002
Alle S-Bahnen standen still

Frankfurt. Zehn Minuten lang ging gestern Abend zwischen 19.30 und 19.40 Uhr bei den S-Bahnen im Hauptbahnhof gar nichts mehr. Grund war eine Stellwerkstörung auf dem Bahnhofsgelände. Weil sich daraufhin die Bahnen stauten, kam es zu Verspätungen von etwa 20 Minuten bei allen betroffenen Linien. Am Abend normalisierte sich der Verkehr wieder. (wa)


vom 13.09.2002

Frankfurter Berg
Weichenstörung sorgt für Verspätungen bei der S 6

Eine Weichenstörung im Bahnhof Frankfurter Berg hat am Donnerstagabend zu Einschränkungen im Öffentlichen Personennahverkehr geführt. Von 18.15 Uhr an konnte die S 6 nur noch im 30-Minuten-Takt fahren, weil die Strecke zwischen Frankfurt und Friedberg nur eingleisig befahren werden konnte. Wie Bahn-Pressesprecher Hartmut Lange mitteilte, wurden der Interregio und der Regional-Express über Hanau umgeleitet. Zwei Techniker bemühten sich bis in die Nacht hinein, die Funktionsfähigkeit der Weiche wieder herzustellen. Bis Redaktionsschluss konnte der Fehler jedoch nicht behoben werden. bos/ft


Frankfurter Neue Presse vom 15.11.2002

Lebensmüde legt Bahnen lahm

Frankfurt. Tausende kamen zu spät nach Hause oder saßen bis zu einer dreiviertel Stunde in der S-Bahn Richtung Friedberg auf offener Strecke fest, weil sich am Mittwoch eine Frau das Leben nehmen wollte. Zuvor meldete sich die Lebensmüde beim 14. Polizeirevier, kündigte an, sie wolle sich zwischen Eschersheim und Ginnheim vor einen Zug werfen. Daraufhin wurde die Strecke von 18.40 Uhr an für knapp eine Stunde für den Zugverkehr gesperrt. Drei Verbindungen fielen komplett aus, 35 Züge hatten zusammen 1366 Minuten Verspätung. Gegen 19.30 Uhr rief die Frau erneut an und teilte den Beamten lapidar mit: "Ich hab's mir doch noch mal anders überlegt. Ich geh jetzt zu meinem Freund. Und Tschüß."





vom 15.11.2002

Züge und S-Bahnen kamen gar nicht oder zu spät



Im Zugverkehr gab es am Mittwochabend erhebliche Verspätungen, weil eine Frau angekündigt hatte, sich auf der Strecke zwischen Ginnheim und Eschersheim vor einen Zug zu werfen. Nach Angaben des Bundesgrenzschutzes rief die 36 Jahre alte Frau gegen 18.40 Uhr beim 14. Polizeirevier an und äußerte ihre Selbstmordabsichten. Daraufhin wurde der Streckenabschnitt zwischen Ginnheim und Eschersheim gesperrt.

BGS-Beamte suchten den Bereich ab, trafen aber niemanden an. Zur selben Zeit rief die Frau erneut bei 14. Revier an und erklärte, dass sie ihr Vorhaben aufgegeben habe und zu ihrem Freund nach Hause zurückgekehrt sei. Nach einer Dreiviertelstunde, um 19.29 Uhr, wurde die Strecke wieder freigegeben.

Laut BGS waren von der Sperrung 35 Regionalzüge und S-Bahnen betroffen. Einige Züge fielen aus, etliche hatten erhebliche Verspätungen. Zwei S-Bahnen standen während der gesamten Zeit an der gesperrten Strecke. vo



Frankfurter Neue Presse vom 18.011.2002

Mädchen wollte Gleise überqueren - erfasst, tot

Frankfurt. Ein tragisches Unglück ereignete sich Freitagabend am Bahnhof Eschersheim. Dort waren zwei 15-jährige Schülerinnen aus Dreieich-Buchschlag, die nach Frankfurt gefahren waren, um die "Batschkapp" zu besuchen, gegen 20 Uhr aus der S-Bahn Linie S 6 gestiegen. Die beiden Stiefschwestern benutzten jedoch nicht die Brücke, sondern wollten aus Bequemlichkeit gleich hinter dem Zug die Gleise überqueren. Dabei bemerkten sie den herannahenden Regional-Express aus Marburg zu spät; eines der Mädchen wurde erfasst und sofort getötet. Das nadere Mädchen erlitt einen Schock.

Wegen der Bergungsarbeiten musste der Bahnhof Eschersheim zwischen 20.06 Uhr und 21.41 Uhr komplett gesperrt werden. Es kam infolgedessen zu erheblichen Verspätungen im Regional- und S-Bahn-Verkehr. Insgesamt 31 Züge waren davon betroffen, drei S-Bahn-Züge fielen komplett aus, fünf weitere mussten umgeleitet werden, eine Reihe anderer Züge konnte nicht bis zu ihrem Bestimmungsbahnhof durchfahren.


vom 20.11.2002

Hauptwache
Luftballon legt S-Bahn-Verkehr lahm

Massive Verspätungen haben am Dienstagnachmittag die S-Bahn-Reisenden hinnehmen müssen. An der Station Hauptwache, einer der größten der Stadt, war eines der beiden S-Bahn-Gleise von 13.50 bis etwa 18.15 Uhr nicht befahrbar. Nach Auskunft von Deutsche-Bahn-Sprecher Oliver Gutheil war ein aluminiumbeschichteter Luftballon in die Strom führende Oberleitung geflogen. Nach dem Kurzschluss brannten Oberleitung und Tragseil.

Ab 14.10 Uhr hätten die S-Bahnen aus Richtung Hauptbahnhof an der Hauptwache gestoppt. In Richtung Offenbach und Südbahnhof sei es erst ab der Konstablerwache weiter gegangen. Ab 14.30 Uhr sei der Verkehr wieder durchgefahren, habe aber in beide Richtungen über ein Gleis geleitet werden müssen. Zwischen Haupt- und Konstablerwache, so Gutheil, fahren die S-Bahnen gewöhnlich im 2- bis 3-Minuten-Takt. Die Verspätungen hätten satte 20 bis 25 Minuten betragen. Ab 18.30 Uhr sollten die Bahnen wieder regulär fahren.

Am Dienstagmorgen hatte es im Bahnhof Höchst eine Signalstörung gegeben. Zwischen 6.15 und 8.22 Uhr musste per Hand geschaltet werden. 48 S- und Regional-Bahnen fuhren mit Verspätung. loi





Frankfurter Neue Presse vom 20.11.2002

Bahn-Chaos: Luftballon legt Züge lahm

Frankfurt. Tausende von Fahrgästen mussten gestern Wartezeiten in Kauf nehmen, wenn sie an der Hauptwache in die S-Bahn steigen wollten. Die Verbindung zwischen Hauptwache und Hauptbahnhof war von 13.50 Uhr bis etwa 17 Uhr nur eingleisig befahrbar. Auf dem zweiten Gleis ruhte der Verkehr, nachdem ein Spielzeugballon einen Kurzschluss ausgelöst und das Trageseil der Oberleitung in Brand gesetzt hatte.

Zwischen Hauptwache und Hauptbahnhof sowie zwischen Frankfurt Süd und Konstablerwache verkehrten Pendel-Bahnen auf dem verbliebenen Gleis – mit Wartezeiten für die Fahrgäste. Gegen 17 Uhr war der Schaden behoben. (tjs)





Frankfurter Neue Presse vom 02.12.2002

S-Bahn-Chaos nach Kurzschluss

Frankfurt. Ein Kurzschluss an einer Oberleitung hat am Samstag zu erheblichen Verspätungen im S-Bahn-Verkehr im Rhein-Main-Gebiet geführt. Mehrere Bahnen seien ganz ausgefallen, teilte Bahn-Sprecher Gelfo Kröger mit. Bei Rund 85 betroffenen S-Bahnen addierten sich die Verspätungen auf insgesamt mehr als 18 Stunden. In der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs waren beide Gleise der Linien S1, S8 und S9 (Wiesbaden/Mainz-Offenbach/Hanau) für zweieinhalb Stunden gesperrt. Wie der Bahn-Sprecher mitteilte, hatte eine S-Bahn den Kurzschluss verursacht. Sie habe vom Hauptbahnhof kommend kurz vor dem Abzweig in die Richtungen Höchst und Niederrad an einer Stelle angehalten, über der zwei Oberleitungen mit einem so genannten Trenner verbunden sind. Die S-Bahn beschädigte nach Angaben Krögers beim Wiederanfahren die Oberleitung, was einen Kurzschluss zur Folge hatte. Die betroffene Bahn selbst konnte weiter fahren. (lhe)



vom 02.12.2002

S-Bahn-Verkehr

Zahlreiche Verspätungen durch Kurzschluss

Ein Kurzschluss an einer Oberleitung hat am Samstag zu erheblichen Verspätungen im S-Bahn-Verkehr im Rhein-Main-Gebiet geführt. Mehrere Bahnen seien ganz ausgefallen, teilte Bahn-Sprecher Gelfo Kröger mit. Bei Rund 85 betroffenen S-Bahnen addierten sich die Verspätungen auf insgesamt mehr als 18 Stunden. In der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs waren beide Gleise der Linien S1, S8 und S9 (Wiesbaden/Mainz-Offenbach/Hanau) für zweieinhalb Stunden gesperrt.

Wie der Bahn-Sprecher mitteilte, hatte eine S-Bahn den Kurzschluss verursacht. Sie habe vom Hauptbahnhof kommend kurz vor dem Abzweig in die Richtungen Höchst und Niederrad an einer Stelle angehalten, über der zwei Oberleitungen mit einem so genannten Trenner verbunden seien. Die S-Bahn legte den Angaben nach beim Wiederanfahren die Oberleitung per Kurzschluss lahm, konnte aber selbst noch weiter fahren. lhe



Frankfurter Neue Presse vom 12.12.2002

Tausende kamen gestern zu spät

Frankfurt. 97 S-Bahnen waren gestern früh von einer Störung im Tunnel zwischen Hauptwache und Taunusanlage betroffen. Zwischen 5.10 und 9.30 Uhr zeigte ein Signal permanent rot, so dass nur Bahnen einfahren konnten, die vorher die telefonische Freigabe erhalten hatten. Zum Teil wurden die Bahnen bereits am Hauptbahnhof umgeleitet. Insgesamt kam es zu 1042 Minuten Verspätung.



vom 02.12.2002
S-Bahn

Störung legt Linien teilweise lahm

Eine technische Störung im Citytunnel hat den S-Bahn-Betrieb am Mittwochmorgen erheblich behindert. Zwischen den Stationen Taunusanlage und Hauptwache blieben die Signale in beiden Richtungen von 5.10 bis 9.30 Uhr auf Rot stehen. Die Ursache für die Panne wird noch untersucht.

Wegen des Defektes wurden die Züge aus der Leitstelle im Hauptbahnhof per Funkbefehl über die Gleise zwischen den beiden Stationen gelotst, teilte Bahnsprecher Gelfo Kröger mit. Diese Prozedur habe bei 97 S-Bahnen zu Verspätungen von insgesamt mehr als 1000 Minuten geführt. Um den Tunnel zu entlasten, wurden die Linien S 3, 4, 7 und 8 gar nicht in die Röhre geschickt, sondern am Hauptbahnhof und am Südbahnhof gewendet. Im Untergrund waren lediglich die Linien S 1, 2, 5 und 6 unterwegs.

Die Betriebszentrale konnte die Verspätungen teilweise durch den Regionalexpress kompensieren. Der legte auf der S-8-Strecke zwischen Wiesbaden und Frankfurt außerplanmäßige Stopps in Kelsterbach und Raunheim ein. habe



Frankfurter Neue Presse vom 17.12.2002

Das morgendliche Chaos in Zahlen



Frankfurt. Auf 641 Schienen- und Buskilometern in Frankfurt ging gestern früh nichts mehr. Mehrere 10 000 Fahrgäste warteten vergeblich an der Haltestelle. Quer stehende Busse blockierten die Ausfahrt der Depots und Betriebshöfe – mit der Folge, dass die 224 U-Bahn-Wagen, 115 Straßenbahn-Fahrzeuge und 274 Busse der VGF erst um sieben Uhr den Betrieb aufnahmen. Die Folge: Verspätungen am Arbeitsplatz, Staus auf den Straßen und blank liegende Nerven am frühen Morgen in Frankfurt. (tjs)